Simple Dinge

In Ecuador muss man ständig auf Überraschungen gefasst sein, doch handelt es sich in den allermeisten Fällen nicht um die Art unerwarteter Begegnung, die einen veranlassen könnte, beglückt auszurufen: „Ach, ist das schön!“ Meist reibt man sich verdutzt die Augen und fragt sich, ob das, was einem gerade widerfährt, wirklich wahr sein kann.

Meine Frau und ich unterhielten uns einmal über Argentinien: wie schön es doch wäre, irgendwann einmal dorthin zu reisen, einfach um das Land kennenzulernen, es von Buenos Aires bis nach Feuerland, von den Anden bis zum Atlantik zu durchqueren; welch ein großartiges Gefühl es doch sein müsste, in das ganz eigene Flair am Río de la Plata einzutauchen und die vielfältigen Aromen dieser einmaligen kulturellen Melange in sich einzusaugen. Meiner Frau gefiel diese Idee sehr und wie sie so darüber nachsann, meinte sie plötzlich verträumt und nicht ohne Bewunderung, eigentlich vereine Argentinien das Beste aus beiden Welten – Europa und Lateinamerika. Ihr kluger Gedanke forderte mich unweigerlich zu einem Bonmot heraus: Wenn dem so sei, dann vereine Ecuador nur das Schlechteste aus Lateinamerika in sich.

Das war wirklich böse und ich versichere hoch und heilig, ein solches Pauschalurteil entspricht keineswegs der Wahrheit, genauso wenig wie es meine wirkliche Meinung widerspiegelt. Es hat nur gerade so gut gepasst und da meine Frau ihr Land gegen alle Anfeindungen – ganz gleich, ob treffend oder nicht – stets wütend wie eine ecuadorianische Jeanne d’Arc verteidigt, regt sich eben manchmal der Funke eines diabolischen Widerspruchsgeistes in mir. Natürlich entfachte meine Provokation sofort einen Sturm der Entrüstung, der sich jedoch bald wieder legte, da ich meine Entgegnung als das offenbarte, was sie war – als etwas abgeschmackten Witz.

Doch die Empörung hätte heftiger ausfallen können und vor Jahren wäre sie es auch. Ich hatte zufällig einen Nerv getroffen, denn in jeder Übertreibung steckt nun einmal ein Körnchen Wahrheit. Meine Frau sieht natürlich, dass es Dinge in diesem Land gibt, die selbst dem größten Patrioten nicht behagen könnten, und man müsste schon gewaltige Scheuklappen tragen, um alles nur immer wunderbar zu finden. Je länger sie hier lebt, um so deutlicher nimmt sie solche Defizite auch selbst wahr und desto eher ist sie bereit, sich dies auch einzugestehen. Es ist nie ein erhebender Moment, Ideale zerrinnen zu sehen.

Abgesehen von den schlimmsten Tyranneien, gibt es auf der Welt wahrscheinlich kein Land, das man ausschließlich in düsteren Farben malen könnte. Ganz gewiss gehört Ecuador nicht zu diesen Ausnahmen. Selbstverständlich hat dieses Land seine guten Seiten, doch welche Antwort man bekommt, hängt auch davon ab, wen man fragt: Unter den Angehörigen der Oberschicht scheint es jedenfalls zum guten Ton zu gehören, ausnahmslos schlecht über Ecuador zu reden und zwar umso mehr, je höher man auf der Vermögensleiter emporgestiegen ist. Man hat den Eindruck, alles ist besser als das eigene Land, aber das mit Abstand Schlimmste und überhaupt die Wurzel allen Übels sei die derzeitige Regierung, der man nicht weniger als teuflische Böswilligkeit unterstellt.

Aber ich schweife ab. Es sind die kleinen Dinge, die einem die größten Kopfschmerzen bereiten und die einem die meiste Kraft rauben und über die man sich vor allem am meisten ärgert. Das vermeintlich Einfache, das, von dem zumindest in der Theorie angenommen werden darf, man könne es im Handumdrehen erledigen, erweist sich in der Praxis nur allzu oft – viel zu oft – als Herausforderung von geradezu herkulischen Ausmaßen.

Angesichts der fast unüberwindlichen Schwierigkeiten, mit denen man sich unversehens konfrontiert sieht, steht man so manches Mal kurz davor, den Verstand zu verlieren und manchmal wünscht man es sich sogar (oder wie Bernd das Brot es ausdrücken würde: „Kann mich jetzt bitte jemand bewusstlos schlagen!“). Es ist, als entpuppte sich die Montageanleitung für den Seifenhalter am Ende als detaillierte technische Beschreibung, wie man einen Quantencomputer zusammenbaut. Dabei möchte man doch kein Expansionsmodell des Universums berechnen, sondern sucht einfach nur einen Platz für die Seife. Nicht anders erging es uns, als wir versuchten, unser Auto zu verkaufen.

Amerikanische Städte

Cuenca ist eine ganz andere Welt als Quito und als Cumbayá ohnehin. Es mutet schon merkwürdig an, aber viele Ecuadorianer, zumal wenn sie Geld haben, würden das gesichtslose Cumbayá tatsächlich dem schönen Cuenca vorziehen. Man hört die Leute oft sagen, Cumbayá sei eine Stadt, wie man sie auch in den USA finden könnte. Würde man eine solche Aussage über eine deutsche Stadt treffen, käme dies einer Abwertung gleich und in nicht wenigen Fällen wäre es sogar eine Beleidigung.

Hier aber wird ein solches Urteil durchweg positiv aufgenommen. Doch abgesehen davon, dass es sich in jedem Fall um ein höchst zweifelhaftes Kompliment handelt, ist es nur allzu offensichtlich, dass man sich vielleicht wünschte, Cumbayá wäre wie eine Stadt in den USA, doch das ist sie keineswegs. Sie ist vielmehr etwas, von dem man sich einbildet, so müsse eine echte amerikanische Stadt aussehen. Doch jeder mag glauben, was er will.

Man darf dem Ort zugestehen, dass er so etwas wie die Kopie einer amerikanischen Kleinstadt ist, aber eine ziemlich schlechte, was das angeht. Cumbayá hat keine Geschichte und keine Authentizität, doch zumindest darin gleicht sie dem US-Vorbild und deshalb mag ein Vergleich zumindest in diesem Punkt durchaus gerechtfertigt sein. Was die Stadt allerdings hat, ist Geld, und zwar mehr als genug und vor allem mehr als ihr gut tut. Die Preise in Cumbayá sind längst außer Kontrolle geraten und sie haben mittlerweile ein Niveau erreicht, wie man es für die großen Metropolen dieser Welt erwarten könnte. Aber das Geld an sich ist nicht das Problem, sondern die Leute, die es besitzen.

Cumbayá ist eine Kleinstadt, für die das Attribut „provinziell“ durchaus angemessen ist. Dennoch kann ein normaler Wochenendeinkauf einem ein Loch von der Größe eines Asteroidenkraters in die Geldbörse reißen. In aller Regel gibt man hier viel mehr aus als in Berlin und damit hat man gerade erst die Grundbedürfnisse gedeckt. Neulich wollte ich Tee kaufen, da meine Vorräte, die ich mir aus Deutschland mitgebracht hatte, zwar langsam, dafür aber unaufhaltsam zur Neige gehen. Wir suchten einen Teeladen in einer der noblen Malls in Cumbayá auf. Der Assam kostete 8,90 Dollar – fünfzig Gramm wohlgemerkt. Doch auch die Tees ohne das Zertifikat „Organico“ waren kaum preiswerter zu haben: Man verlangte 6,90 Dollar, wieder für die bescheidene Menge von fünfzig Gramm. Da genießt man seinen Tee besser nur noch in homöopathischen Dosen oder wird lieber gleich zum Wassertrinker, und zwar aus Überzeugung. Nicht ohne Grund sprechen die Leute spöttisch von „Cumbayami“ und „Cumba-York“.

Das reiche Pack, das die Einheimischen in den letzten Jahren größtenteils verdrängt hat, mag sich nur einbilden, jeder beneide es darum, dass man es sich leisten kann, hier zu wohnen, da doch schon ein bescheidenes Grundstück leicht eine Million Dollar kostet. Viele dieser Leute glauben ernsthaft, sie hätten allein schon deshalb Geschmack, weil sie sich teure Geschmacklosigkeiten kaufen könnten, und da hier einfach alles wahnwitzig teuer ist, meinen nicht wenige, viel Geld zu haben, mache sie auch zu besseren Menschen, zu Menschen mit Stil und Manieren und vor allem würden sie durch ihr Geld zu moralisch besseren Menschen: Wenn man davon spricht, dass jemand aus „guter“ Familie stamme, meint man damit selbstverständlich, dass er aus einer Familie mit Geld komme. Ich würde immer aus voller Überzeugung behaupten, dass meine Familie eine „gute“ Familie ist, aber reich sind wir deshalb noch lange nicht. Mit was für Einfaltspinseln man es hier zu tun hat!

Das ist armselig und es zeugt nur davon, dass manche dieser Leute nicht über den eigenen Tellerrand hinausgucken können, oder, um in der Metapher zu bleiben, nicht über den Rand ihres allzu üppigen Kontoauszuges. Man könnte darüber schmunzelnd hinwegsehen, hätte ich mir solche Geschichten bloß als metaphorische Übertreibung einfallen lassen, doch selbst viele Ecuadorianer meinen, dass die Leute, die hier leben, schreckliche Menschen seien, schreckliche Menschen mit viel, viel Geld. Und Geld – nicht Manieren, moralische Integrität oder überhaupt nur Anstand – ist auch häufig das einzige, was diese Leute besitzen.

Cuenca ist eine andere Welt und die Übertreibungen Cumbayás sind diesem Ort ganz fern. Wenn man durch die Stadt geht und sich die Leute anschaut, könnte man meinen, man sei in Europa. Ein schön restauriertes architektonisches Ensemble, wie man es hier bestaunen kann, mag den Leuten, die in Cumbayá leben, nicht als Wert an sich und damit als gar nicht erstrebenswert erscheinen, doch es sind nicht nur die schönen Häuser, es ist der Geist, den diese Stadt atmet, der sie zu etwas Besonderem macht.

Die Atmosphäre dieses Ortes nimmt einen gefangen und weckt in einem die Lust, zu schauen und zu entdecken. Hinter jeder Ecke, in jedem Hauseingang, irgendwo zwischen den alten Gemäuern, kann sich eine Überraschung verbergen. Das kulturelle Angebot ist groß, jedenfalls größer als man es für einen solchen doch recht kleinen Ort erwarten würde, und geradezu überwältigend, vergleicht man es mit dem in dieser Hinsicht doch recht armseligen Cumbayá. Es lohnt, sich umzusehen und mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen, denn eine faszinierende Entdeckung, ein Geheimnis, das sich zu entschlüsseln lohnt, oder bloß eine freudige Überraschung ist nie weit. Zwei Tage sind viel zu wenig, um Cuenca kennenzulernen.

Cuenca ist eine Universitätsstadt und wo Studenten sind, ist immer auch Leben und neue, spannende und nicht selten verrückte Ideen haben Platz, sich in den Köpfen auszubreiten. Zwar hat auch Cumbayá eine Universität, doch wer sich die exquisiten Studiengebühren dieser „Edel-Alma-Mater“ leistet (man kann sie allenfalls noch als astronomische Zahlenkolonnen wiedergeben), entstammt mit Sicherheit einer „guten“ Familie. Da haben oft schon die Standesideen des Elternhauses und die Elite-Erziehung an exklusiven Schulen irreversible Schäden hinterlassen. Außerdem bildet in Cumbayá das Geld die Majorität und wer für die Spesen aufkommt, der entscheidet auch, welche Musik auf der Party gespielt wird. Man mag es ruhig und gesittet und vor allem möchte man unter sich bleiben. Verrückte Ideen überlässt man gern den Leuten, die es nötig haben, außerhalb der gesicherten Pfade des Geldes und der Tradition zu denken. Selbst muss man sich mit solchen Dingen natürlich nicht abgeben, denn man genießt ja den unverdienten Vorteil der Rückendeckung durch eine „gute“ Familie.

Cuenca ist eine echte amerikanische Stadt, obwohl sich kein einziger Highway durch ihr historisches Zentrum fräst und obwohl sich nicht eine Shopping-Mall innerhalb des historischen Stadtareals findet. Nimmt man das Alter als Maßstab, dann ist Cuenca amerikanischer als alle Städte in den USA, denn es ist älter und hat mehr Tradition und Geschichte und alte Gemäuer zu bieten als alles, was der neugierige Besucher im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten zu finden vermag. Selbst unter den Städten Ecuadors ist dieser Ort eine Ausnahme, denn im Gegensatz zu vielen anderen Städten im Lande ist Cuenca sich seiner Geschichte bewusst und es versucht, sich ihrer bewusst zu erinnern. Es mutet paradox an, aber ausgerechnet in einem Land wie Ecuador mit seiner reichen Vergangenheit und mit seinen vielen mythischen Orten ist so etwas höchst selten. Stattdessen bewundert man Städte wie Cumbayá, die doch nichts als Mauern zu bieten haben, hinter denen die Wohlhabenden ihren Besitz in Sicherheit bringen.

Cuenca ist ein Juwel, ein seltenes Kleinod, das den Besucher gefangen nimmt und das ihn daran erinnert, dass es ohne die Vergangenheit keine Gegenwart geben kann. Denn wer die Vergangenheit vergisst, ist verloren in der Welt: Er weiß nicht, woher er kommt, und er wird auch nie erfahren, wer er ist. Und wohin der Weg führt, den er beschreitet, bleibt ihm auf ewig ein Rätsel.

Auf Wohnungssuche in Cumbayá

Schon am Tag nach unserer Ankunft begeben wir uns auf Wohnungssuche. Meine Frau hat Termine mit den örtlichen Maklern vereinbart, denn wir wollen uns gern einmal anschauen, wo man vielleicht wohnen könnte. Vor allem aber brennen wir natürlich darauf zu erfahren, wie viel der Spaß denn kostet. Die Maklerin hat ihre zwei Kinder (etwa fünf und neun Jahre) mitgebracht. Sie ist überaus freundlich und charmant und spricht meine Frau, wie es hierzulande üblich scheint, gleich mit dem Vornamen an. Mein Spanisch ist zu schlecht, um mitreden zu können. Ich höre nur zu, schaue mich um und denke mir meinen Teil. Man kann ja auch eine Meinung haben, ohne sie andauernd kundzutun.

Die erste Wohnung, die sie uns die Maklerin präsentiert, ist ein Traum: drei große helle Zimmer, zwei Bäder, Dachterrasse, Parkplatz im Erdgeschoss im eigenen Haus. Alles sieht nagelneu aus, wahrscheinlich sind wir die ersten, die sich das Objekt überhaupt anschauen dürfen. Mit uns zusammen besichtigen einige junge Leute aus Quitos Oberschicht das Objekt. Sie sehen sich gelangweilt um, beeindruckt scheinen sie nicht – wir aber sind es dafür umso mehr.

Die Wohnumgebung wirkt wie eine mediterrane Feriensiedlung gehobenen Standards – rundherum schöne neue Häuser in strahlendem Weiß; aus den Vorgärten wachsen Palmen, die Straßen sind ordentlich, die schicken neuen Autos adrett am Bordstein geparkt. Der Ausblick vom Wohnzimmer aus ist herrlich. Das Haus ist in einen Hang gebaut und so hat man freie Sicht. Der Bick geht über die anderen Häuser hinweg in ein grünes Tal, in dem sich die Siedlung allmählich verliert, Hohe Berge, an deren Flanken das Grün in die Höhe wächst, schließen die Talsenke ein. An den Hängen treiben Wolken gemächlich vorrüber.

Solch ein Traum hat natürlich auch seinen Preis – achthundert Dollar will die Maklerin dafür pro Monat. Wir wollen es uns überlegen. Sie merkt, dass wir zögern und bietet uns darum noch eine zweite Wohnung eine Etage tiefer an. Die Wohnung ist ebenso schön und neu wie die erste, nur deutlich kleiner. Dafür würde sie auch etwas weniger kosten. Die Wohnung gefällt uns sehr, doch sie hat einen gravierenden, ganz entscheidenden Makel: jeder Ausblick ist durch Betonwände verstellt. Nirgendwo hat man freie Sicht – sei es, dass ein Haus direkt davor steht, sei es, dass man in den nur schmalen Innenhof schaut. Schon nach kurzer Zeit kommt man sich vor wie in einem Gefängnis. Wir glauben, die Wohnung werde nur deshalb so preiswert angeboten, weil sie keiner haben will. Wir geben der Maklerin unsere Nummer. Wir wollen unbedingt in Kontakt bleiben, aber wir müssen uns die Sache erst einmal überlegen, denn schließlich geht der übliche Mietvertrag über einen Zeitraum von einem Jahr und die Kaution in Höhe von zwei Monatsmieten wird einbehalten, wenn man den Vertrag früher löst. Die Maklerin hat Verständnis für unsere Bedenken.

Am selben Tag haben wir noch einen zweiten Termin. Die Wohnung ist relativ klein und durchaus erschwinglich, aber der Grundriss behagt uns gar nicht. Eigentlich handelt es sich nur um einen langen, schmalen Gang, von dem ausschließlich auf einer Seite sämtliche Zimmer, die Küche und das Bad abgehen. Man kommt sich vor wie in einem Zellentrakt. Wir verwerfen das Angebot augenblicklich.

Die Wohnungen, die wir uns anschauen, befinden sich alle in Cumbayá. Cumbayá ist eigentlich nur eine östliche Vorstadt von Quito und bis vor ein paar Jahren wäre wahrscheinlich auch niemand auf die Idee gekommen, sich dort anzusiedeln. Doch Quito liegt in einem Tal und wird von allen Seiten von Bergen umschlossen. So gibt es wenig Platz zum Wachsen. In den letzten Jahren hat sich die Mittel- und Oberschicht nach neuen Möglichkeiten umgesehen, Grundbesitz zu erwerben. In Cumbayá ist sie fündig geworden, denn die kleine Siedlung hat alles, was es braucht: Sie liegt nur wenige Kilometer außerhalb Quitos und man kann hier relativ ruhig und geschützt wohnen und doch jeden Tag zur Arbeit nach Quito pendeln. Mittlerweile gibt es moderne Straßen, die es erlauben, in kürzester Zeit nach Quito und wieder zurück zu fahren.

Die Grundstückspreise waren anfangs noch niedrig, aber dann gab es einen regelrechten Run, so dass die Bodenpreise bald förmlich durch die Decke schossen. Reiche Ausländer heizten den Boom noch zusätzlich an. Heute hat Cumbayá eine Infrastruktur, die der Quitos in nichts nachsteht. Es gibt einfach alles. Wer aber dort leben und all diese Annehmlichkeiten genießen möchte, muss auch dass nötige Kleingeld mitbringen, denn die Preise haben teilweise astronomische Dimensionen erreicht, und nicht nur mir kommt es so vor, als kostete hier vieles sogar mehr als etwa in Europa oder in den USA.

Wir wissen noch nicht, ob wir eine der Wohnungen nehmen werden. Klug wäre es, noch weitere Angebote einzuholen. Wir möchten schon in Cumbayá leben, weil unser Sohn die Deutsche Schule besuchen wird, die sich ebenfalls dort befindet. Bei einer Anreise aus Quito muss man am Morgen unter Umständen lange Anfahrtzeiten in Kauf nehmen.