All About Kühlschrank

Am Nachmittag wollten wir uns nach Kühlschränken umsehen. Das Angebot ist riesig und die hiesigen Elektromärkte sind etwa so gut ausgestattert wie ihre europäischen Pendants. Allerdings unterscheiden sich die Preise ganz erheblich von denen in Europa oder in den USA. Nicht lang vor unserer Abreise aus Berlin hatten wir uns einen neuen Kühlschrank gekauft. Er reicht etwa bis Brusthöhe, hat ein Gefrierfach und kostete irgendetwas knapp über zweihundert Euro. Ich habe mir immer eingebildet, wie besäßen damit einen großen Kühlschrank, aber hierzulande scheint das die kleinste überhaupt verfügbare Größe zu sein. Die Kühlschränke, zumindest die, die in den Elektromärkten ausgestellt sind, wirken gigantisch und das sind sie auch. Manche sind so groß wie Kleiderschränke und sie verfügen über eingebaute Icemaker – falls es dem hart arbeitenden Angestellten zu später Stunde danach verlangt, seinen Feierabendwhiskey auf Eis zu genießen.

Da Ecuador nur wenig eigene Industrie besitzt, werden die allermeisten Konsumartikel eingeführt; kaum etwas wird im eigenen Lande hergestellt. Das treibt natürlich die Preise nach oben zumal auf allen Importgütern ein hoher Einfuhrzoll liegt. Ein Kühlschrank der Größe, wie wir ihn in Berlin hatten, kann hier schon einmal leicht 1.200 Dollar kosten. Nach oben sind die Grenzen offen und die teuersten Geräte brachten es sogar auf über 2.000 Dollar (Was kann man mit einem 2.000-Dollar-Kühlschrank tun, das man nicht auch mit einem halb so teuren Gerät tun könnte?). Ich wollte meinen Augen kaum trauen, aber Elektrogeräte sind einfach nur wahnwitzig teuer.

Schließlich fanden wir dann doch einen Schrank, der alle unsere Ansprüche zu erfüllen schien: er war groß, hatte ein annehmbares Design und mit dem Preis konnte man auch leben. Gerade lief eine Aktion und der Kühlschrank, der normalerweise um die 1.200 Dollar gekostet hätte, war für schlappe 650 Dollar zu haben. Von der Marke hatte ich noch nie gehört, aber ich war erstaunt zu erfahren, dass es sich um ein kolumbianisches Fabrikat handelte. Übrigens gibt es auch einen ecuadorianischen Kühlschrankhersteller und wir hätten vielleicht auch ein solches Gerät gekauft, hätte uns nur eines gefallen. In technischer Hinsicht stehen diese Marken den großen internationalen Herstellern in nichts nach und auch das Design entspricht internationalem Standard. Man merkt, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Der Prozess der Globalisierung hat selbst vor den entlegensten Regionen der Welt nicht Halt gemacht. Der lange Arm des Neoliberalismus reicht bis in den hintersten Winkel der Erde.

Wie in den USA gilt auch in Ecuador: Ohne Auto ist man kein Mensch. Man muss allerdings einräumen, dass man ohne Auto in den USA noch sehr viel weniger Mensch ist als in Ecuador. Im Gegensatz zu den meisten Städten in den Vereinigten Staaten verfügt Quito über ein gut ausgebautes und vor allem gut funktionierendes Netz des öffentlichen Nahverkers. Der Verkehr wird mit Bussen abgewickelt und im Prinzip kommt man so zu jedem Ort der Stadt. Die Busse fahren sogar in recht kurzen Abständen, so dass man nicht lange warten muss, und wenn der Verkehr nicht allzu dicht ist, kommt man auch zügig voran. Ein wesentliches Plus ist der geringe Preis: eine Fahrt kostet gerade einmal 25 Cents. Für nur einen Vierteldollar kann man von einem Ende der Stadt zum anderen fahren.

Bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs (was für ein Wort!) fallen die Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Ecuadorianern deutlich ins Auge. Ich selbst – wenn ich einmal pars pro toto sprechen darf – würde erst einen Plan machen (ein Deutscher ohne Plan? Undenkbar!) Ich würde mir das Streckennetz vornehmen und so entscheiden, welche Linien mich am schnellsten ans Ziel bringen; man kann natürlich auch eine App nutzen oder ins Internet gehen und sich die Route berechnen lassen – kennt man ja alles von der guten alten BVG. Der Ecuadorianer fährt erst mal drauf los und fragt sich dann durch. Wider Erwarten kommt man so erstaunlich oft zum Ziel, manchmal aber wird die Reise zur Irrfahrt, denn die Ecuadorianer sind zwar freundliche Menschen, die immer gern helfen möchten, aber es kommt nicht selten vor, dass sie den Weg eben auch nicht kennen. Dann wird man nie zu hören bekommen: „Keine Ahnung“. Jeder versucht zu helfen, so gut er es vermag. Und so kann es geschehen, dass man fünfzig Leute fragt und fünfzig verschiedene Antworten erhält.

Ein Auto verspricht weit mehr Komfort: Es ist wirklich kein Spaß, mit vollen Einkaufstaschen in einem vollbesetzten Bus unterwegs zu sein. Andererseits kann das Autofahren in der Innenstadt, und zwar besonders zu den Stoßzeiten, zur Qual werden. Die Straßen sind meist nur zweispurig – der Platz reicht nicht aus, um breitere Straßen zu bauen – und der Verkehr ist im besten Fall zähflüssig. Doch sobald man aus der Stadt herauskommt, lässt das Gedränge nach und die Straßen leeren sich ziemlich rasch; auf den nagelneuen Highways, die zu den Vorstädten führen, ist selbst Wochentags der Verkehr nicht sehr dicht und man kommt immer zügig voran.

Da wir wahrscheinlich außerhalb Quitos wohnen werden, brauchen wir unbedingt ein Auto. Wir suchen einen Gebrauchtwagenhändler auf. Die Autos machen alle einen sehr guten Eindruck. Sie sind maximal drei, vier Jahre alt und in ausgezeichnetem Zustand. Der Händler ist ein typischer Vertreter seiner Zunft und wahrscheinlich ist sein Typus auf der ganzen Welt identisch: freundlich, zuvorkommend, verbindlich, dabei ein bisschen schleimig, so dass man hinter dem gewinnenden Lächeln schon die arglistige Täuschung vermutet. Ich muss gestehen, er wirkte eigentlich sehr sympathisch – wahrscheinlich ist das sein größter Trick. Er zeigte uns ein paar Autos und nannte den Preis. Die Automatikschaltung wäre nur für einen Aufpreis von siebentausend Dollar zu haben gewesen. Wir nahmen es erst mal zur Kenntnis (schluckten dabei allerdings ein wenig) und verabschiedeten uns.

Ein Stück weiter die Straße runter fanden wir einen Kia-Händler. Der Kia Sportage mit Automatik würde dort 29.000 Dollar kosten (die Automatik schlug mit tausend Dollar extra zu Buche). Das war exakt derselbe Preis, den uns der Gebrauchtwagenhändler genannt hatte. Wir fragten uns, warum wir so viel Geld für einen vier Jahre alten Wagen zahlen sollten, wenn wir für dieselbe Summe auch einen Neuwagen bekommen könnten, zumal dieser auch noch größer und darüber hinaus besser ausgestattet ist. Da muss man aber wirklich noch mal ganz scharf nachdenken! Ich glaube, wir sollten auf keinen Fall auf ein Navi verzichten – nichts ist so quälend, wie in einer fremden Stadt mit dem Auto den richtigen Weg zu finden. Und die ecuadorianische Methode – unterwegs fragen – scheidet aus naheliegenden Gründen aus.

Auf der Suche nach Bequemlichkeit

An einem Sonnabend wollten wir uns nach Matratzen, Betten, einem Kühlschrank und einem Fernseher umsehen – kurz, nach allem, was das Leben komfortabel und lebenswert macht. Zunächst suchten wir nach einer Möglichkeit, preiswert drei Matratzen für uns zu kaufen, denn teuer bekommt man sie immer. Die Kunst besteht aber darin, die Sachen billig zu bekommen, oder zumindest billiger als anderswo. Und in der Kunst, etwas billiger zu kriegen als anderswo, darin ist der Ecuadorianer Meister. Ich muss erwähnen, dass meine Frau, obwohl sie schon sehr lange in Deutschland lebt, geborene Ecuadorianerin ist, und demzufolge in diese mir verschlossene Kunst vollständig eingeweiht ist.

Als wir los wollten, trafen wir unseren Nachbarn, der uns zwei Tage zuvor den Schlüssel zur Wohnung ausgehändigt hatte. Er gab uns ein paar Tipps, wo wir suchen sollten und wie wir schnell dorthin gelangen könnten, denn zwar ist meine Frau Ecuatorianerin, aber sie stammt nicht aus Quito. Ich hatte einen Rucksack mit einer Kamera dabei und der Nachbar riet, die Kamera in jener Gegend, die wir beabsichtigten zu besuchen, sicherheitshalber nicht hervorzuholen; auch sollte ich mir den Rucksack vor den Bauch hängen und vor allem immer gut festhalten. Ich war so verunsichert, dass ich mir schwor, mir seinen Rat zu Herzen zu nehmen.

Wir fuhren mit dem Bus. Ein Fahrt kostet nur 25 Cents, aber dafür kann man ein Abenteuer erleben. Nicht nur fährt man für nur einen Vierteldollar von einem Ende der Stadt bis zum anderen, unterwegs kann man auch erfahren, was sportliches Fahren eigentlich bedeutet. Wenn man einen Stehplatz hat, ist es ratsam, sich stets mit beiden Händen gut festzuhalten, sich breit hinzustellen und leicht in die Knie einzufedern. Die Kurven werden von den Fahrern, die den aggressiven Fahrstil bevorzugen, grundsätzlich mit Vollgas genommen, und wer sich nicht gut festhält, wird gegen die Scheibe geschleudert. Anders als in Berlin, fährt man immer noch mit der traditionellen Knüppelschaltung und die meisten Busfahrer geben nach dem Schalten so hart Gas, dass ihr Gefährt formlich einen Satz nach vorn macht. Wer sich nicht festhält, landet unweigerlich auf dem Hosenboden.

Das Ein- und Aussteigen an sich ist schon ein Abenteuer, denn die Busse stoppen an den Haltestellen immer nur kurz und der Fahrgast, der das Pech hat, als Letzter einzusteigen, ist nicht selten gezwungen, auf den fahrenden Bus aufzuspringen, um überhaupt noch mitzukommen. Damit es keine Verzögerungen an den Haltestellen gibt, öffnen die Fahrer oft schon vorher die Türen, während der Bus noch mit Höchstgeschwindigkeit fährt, was aber auch den Vorzug hat, dass es drinnen immer schön frisch ist.

Während der Fahrt füllte sich der Bus immer mehr. Ich stand eingekeilt zwischen Menschen mit indigenen Gesichtszügen und ich kann mit einiger Sicherheit sagen, dass ich der einzige Weiße in dem ganzen Bus war. Mein Sohn ist ja zumindest halber Ecuadorianer und wenn es darauf ankommt, zählt die eine Hälfte – nicht, dass ich mir darüber je ernsthaft Gedanken gemacht hätte oder dass es für mich überhaupt wichtig wäre. Wenn man aber plötzlich merkt, dass man weit entfernt von allem ist, was man als vertraut empfindet, wird einem klar, dass die Welt größer ist, als man glaubte, und dass das, was man für den Mittelpunkt hielt, in Wahrheit nur eine Provinz unter vielen ist. Ich bin mir sicher, in diese Gegend Quitos verirrt sich nie ein Tourist, denn das ist nicht das Quito, das der gewöhnliche Tourist zu sehen wünscht.

Als wir ausstiegen, herrschte überall geschäftiges Treiben. Es war Markt, Leute verkauften Obst, Gemüse, Gewürze und alles, was man sonst so zum Kochen braucht. Eine von Baldachinen überdachte Ladenzeile mit Dutzenden Marktständen zog sich den Berg hinauf. Straßengarküchen gaben Essen aus. Man sah knusprig frittierte Truthahnflügel und kross gebratenes Schweinefleisch mit Mais und Kartoffeln, große Kessel mit deftigen Eintöpfen. Ich wäre gern noch länger geblieben und hätte auch gern fotografiert, aber ich entsann mich der Warnung unseres Nachbarn und ließ es lieber. Man starrte mir auch so schon auf Schritt und Tritt hinterher. Aber es war kein böses Starren, eher ein neugieriges, verwundertes Mustern.

Wir besuchten einen Möbelmarkt. Um eine Halle herum hatte man weitere Marktstände aufgebaut und notdürftig mit Wellblech überdacht. Das war keine Ikea-Verkaufsaustellung, denn die Möbel waren oft meterhoch gestapelt und zwischen ihnen saßen die Besitzer auf Hockern oder auf den Stühlen, die sie selbst verkauften und taxierten die Kunden. Oft wusste man nicht, wo ein Laden aufhörte und wo der nächste anfing, denn noch der letzte Quadratzentimeter war mit Ware vollgestellt. Es war gerade Mittagszeit und die meisten Besitzer saßen eingekeilt zwischen ihren Waren und ließen sich ihre deftige Mahlzeit schmecken (ich sah Schweinefleisch mit Mais und Kartoffeln). Wenn wir vorbeigingen, hoben sie die Köpfe und sahen uns an, als wären wir eben einem Raumschiff entstiegen. Einen wie mich, hat man hier bestimmt noch nie gesehen.

Die Ausländer und Touristen tummeln sich zumeist im historischen Stadtkern und auf der Avenida Amazonas, in Gegenden, die von den Einheimischen halb belustigt, halb spöttisch „Gringolandia“ genannt werden. Meine Frau und mein Schwager gingen voraus, denn als „Gringos“ würden wir nur die Preise kaputtmachen. Mein Sohn ist zwar halber Latino, aber für einen Ecuadorianer ist er viel zu hell. Selbstverständlich konnte man von einem Gringo etwa für denselben Schrank mehr verlangen als von einem Einheimischen. Was macht es da schon für einen Unterschied, dass ich gar kein Gringo bin (Gringos werden für gewöhnlich nur die Nordamerikaner genannt). Aber das ist wohl historische Gerechtigkeit. Ich fand’s nur lustig, denn ich hätte mich kaum verstecken können – selbst, wenn ich es gewollt hätte – und so zu tun, als wäre ich ein Einheimischer, war aus naheliegenden Gründen ebenfalls ausgeschlossen. Genauso gut hätte ich mir gleich ein pinkfarbenes Eisbärkostüm anziehen können. Damit hätte ich auch nicht mehr Aufmerksamkeit auf mich gezogen, als ich ohnehin schon genoss.

Zwar kauften wir nichts, aber andere kauften und so wurden ständig Waren aus dem Markt herausgetragen. Das Schleppen übernahm ein Träger. Er war mindestens sechzig Jahre alt und nur halb so groß wie ich. Trotzdem lud er sich unglaubliche Lasten auf die Schultern. Ich sah mit eigenen Augen, wie er eine ganze Schrankwand schulterte, als wäre es nichts. Seine Last war mindestens doppelt so groß wie er selbst. Und dann, nachdem er sie sich aufgeladen hatte, preschte er mit kleinen Trippelschritten los, seine Last geschickt zwischen den Möbelbergen hindurchbalancierend; im Laufschritt fegte er durch die engen Gänge. Wenn ihm ein Kunde im Weg stand, forderte er ihn freundlich auf, beiseite zu treten. Ich halte mich nicht für einen Schlappschwanz, aber hätte ich auch nur für einen Tag tun müssen, womit dieser Mann sich wahrscheinlich schon sein ganzes Leben lang abplagt, wäre ich am Abend zusammengebrochen und mein Rücken wäre ruiniert.

Wir fuhren mit dem Bus zurück. Die Pfennigfuchser unter uns hatten haarscharf kalkuliert: Eine Busfahrt schlug mit 25 Cent pro Person zu Buche; wir waren vier, also zahlten wir einen Dollar. Eine Taxifahrt hätte zwei Dollar gekostet. Sparen kann so einfach sein! Beim Ausstieg wurde so gedrängelt, dass man Angst hatte, einem würden die Kleider vom Leib gerissen. Eine Frau hatte sich ihr Baby mit einem Tuch auf den Rücken gebunden, doch sie ging nicht weniger zielstrebig als die anderen daran, sich ihren Weg durch die Menge zu bahnen. Dann, als sie sich in einen Durchgang schob, stieß sich das Kleine den Kopf so heftig am Türrahmen, dass es „Boing“ machte. Doch das Baby schlief einfach friedlich weiter. Vom Bus ging es durch eine Schleuse, an welcher der Vierteldollar für die Fahrt zu entrichten war. Mein Sohn fand das spaßig und vergaß, das Geld in den Schlitz zu werfen. Ein Polizist wies ihn sogleich streng zurecht; reumütig ging er zurück und warf die Münze ein. Erziehung braucht manchmal eben doch Autorität.

Zu Mittag aßen wir in einem kleinen Restaurant mit Namen Café Ambassador: Lange schwere Holztische und Bänke, die Türrahmen mit Schnitzwerk versehen, die Decke von Holzbalken gestützt – man hatte den Eindruck, man befinde sich in einem bayerischen Traditionswirtshaus. Serviert werden einfache Gerichte. Ich hielt mich an das, was ich kenne und bestellte Churrasco. Das ist eine gegrillte Scheibe Rindfleisch, dazu zwei Spiegeleier, die darüberdrapiert werden. Reis und eingelegte Babykartoffeln dienen als Beilagen. Dazu trinkt man am besten ein Bier und ich bestellte mir gleich eins der Marke „Club“. In Ecuador gibt es zwei bekannte einheimische Biermarken. Die eine ist „Pilsener“, die andere „Club“. Beide schmecken sehr gut und brauchen den Vergleich mit europäischen Bieren nicht zu scheuen. Ich finde allerdings, das Pilsener hat ein wenig zu viel Kohlensäure und daher halte ich mich lieber an das Club.

Das Essen ist von wirklich sehr guter Qualität. Das Lokal selbst ist sehr sauber und sieht ordentlich aus; ich glaube nicht, dass man Angst haben muss, sich den Magen zu verderben. Man muss auch nicht lange auf sein Essen warten: Man bestellt am Tresen und bezahlt. Dann bekommt man eine Nummer ausgehändigt (ein kleiner Holzwürfel mit einer Zahl darauf), die man auf den Tisch stellt. Schon nach kurzer Zeit ist die Bedienung da und bringt das Essen. Es muss alles schnell gehen, denn die Leute, die hier essen, sind zumeist Angestellte aus den umliegenden Büros und Geschäften. Sie würden wohl kaum ihre kostbare Mittagspause damit verschwenden wollen, auf ihr Essen zu warten. Das Essen selbst ist sehr gut, und für solch ein exzellentes Essen zahlt man einen geradezu lächerlichen Preis. Das Almuerzo, also das Tagesgericht, kostet immer 3,50 Dollar. Dafür bekommt man Fleisch oder Fisch mit Soße, Kartoffeln oder Kartoffelbrei, Reis und Salat. Vorweg gibts noch eine Suppe und anschließend ein kleines Dessert, in diesem Fall ein Stück Bananenkuchen. Das Churrasco kostete übrigens 5,50 Dollar, aber auch das ist nicht viel für einen vollen Mittagsteller. Man ist pappesatt und gut schmeckt es auch. Touristen sieht man hier übrigens auch nicht.